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Espresso Konzentrat2. Sept. 2026 15 Min. Lesezeit

Frappé mit Kaffeekonzentrat selber machen – einfaches Rezept

Ein Frappé lässt sich mit Kaffeekonzentrat besonders schnell selber machen. Statt zunächst heißen Kaffee oder Espresso zuzubereiten und abkühlen zu lassen, wird das Konzentrat direkt aus dem Kühlschrank verwendet.

Frappé mit Kaffeekonzentrat selber machen – einfaches Rezept

Ein Frappé lässt sich mit Kaffeekonzentrat besonders schnell selber machen. Statt zunächst heißen Kaffee oder Espresso zuzubereiten und abkühlen zu lassen, wird das Konzentrat direkt aus dem Kühlschrank verwendet. Zusammen mit Milch oder Wasser, Eiswürfeln und optional etwas Zucker oder Sirup entsteht innerhalb weniger Minuten ein kaltes, cremiges Kaffeegetränk.

Für einen einfachen Frappé reichen beispielsweise 50 bis 60 ml Kaffeekonzentrat, 150 ml Milch und etwa 100 bis 150 g Eiswürfel. Alle Zutaten werden in einem leistungsfähigen Mixer fein zerkleinert, bis eine cremige Konsistenz entsteht.

Besonders praktisch ist Kaffeekonzentrat dabei wegen seiner hohen Intensität. Normale Eiswürfel verdünnen den Frappé beim Schmelzen. Eine konzentrierte Kaffeebasis sorgt dafür, dass der Kaffeegeschmack trotzdem deutlich wahrnehmbar bleibt.

Was ist ein Frappé?

Unter der Bezeichnung Frappé werden heute unterschiedliche kalte Kaffeegetränke verstanden.

Der klassische griechische Café Frappé wird traditionell mit löslichem Kaffee, Wasser, Zucker und Eis hergestellt und charakteristisch aufgeschäumt.

Daneben hat sich „Frappé“ als allgemeine Bezeichnung für kalte, häufig gemixte Kaffeegetränke etabliert.

Diese können beispielsweise aus Kaffee, Milch, Eiswürfeln, Sirup und weiteren Zutaten bestehen.

Ein Frappé mit Kaffeekonzentrat gehört eher zu dieser modernen Variante.

Warum eignet sich Kaffeekonzentrat für Frappé?

Für einen Frappé wird ein intensiver Kaffeegeschmack benötigt.

Gleichzeitig kommen häufig größere Mengen anderer Zutaten ins Getränk:

Milch

Eis

Zucker

Sirup

Sahne.

Normaler Filterkaffee kann dadurch schnell in den Hintergrund treten.

Kaffeekonzentrat besitzt dagegen eine deutlich höhere geschmackliche Intensität pro Milliliter.

Dadurch wird weniger Kaffeeflüssigkeit benötigt.

Frappé mit Kaffeekonzentrat – Grundrezept

Für einen großen Frappé kann mit folgendem Rezept gestartet werden.

Zutaten

60 ml Kaffeekonzentrat

150 ml kalte Milch oder Pflanzendrink

120 g Eiswürfel

optional 10 bis 20 ml Sirup oder Zucker nach Geschmack

optional Schlagsahne.

Zubereitung

  1. Kaffeekonzentrat in den Mixer geben.

  2. Milch hinzufügen.

  3. Eiswürfel dazugeben.

  4. Optional Zucker oder Sirup hinzufügen.

  5. Alles etwa 20 bis 40 Sekunden kräftig mixen.

  6. Konsistenz kontrollieren.

  7. In ein großes Glas füllen.

  8. Optional mit Sahne oder etwas Milchschaum servieren.

Damit ist der Frappé fertig.

Das richtige Verhältnis

Die ideale Zusammensetzung hängt davon ab, wie konzentriert die verwendete Kaffeebasis ist.

Ein guter Ausgangspunkt ist:

1 Teil Kaffeekonzentrat

2,5 bis 3 Teile Milch

plus Eis.

Bei 60 ml Konzentrat wären das beispielsweise:

60 ml Kaffeekonzentrat

150 bis 180 ml Milch.

Anschließend kann die Dosierung an den eigenen Geschmack angepasst werden.

Wie viel Kaffeekonzentrat braucht man pro Frappé?

Für einen normalen Frappé reichen häufig etwa 40 bis 80 ml Kaffeekonzentrat.

Intensität

Kaffeekonzentrat

Milch

Eis

mild

40 ml

180 ml

100–120 g

normal

60 ml

150 ml

120–150 g

kräftig

80 ml

150 ml

120–150 g

sehr milchig

50 ml

220 ml

120–150 g

Die Werte sind lediglich Ausgangspunkte.

Bei einem sehr starken Konzentrat können bereits kleinere Mengen ausreichen.

Welches Kaffeekonzentrat eignet sich für Frappé?

Grundsätzlich können unterschiedliche Kaffeekonzentrate verwendet werden.

Besonders geeignet sind:

Cold-Brew-Konzentrat

selbst gemachtes Kaffeekonzentrat

espressoähnliches Kaffeekonzentrat

fertiges flüssiges Kaffeekonzentrat.

Die Wahl beeinflusst den Geschmack deutlich.

Frappé mit Cold-Brew-Konzentrat

Cold-Brew-Konzentrat eignet sich besonders gut für einen kalten Frappé.

Da es bereits kalt extrahiert wurde, kann es direkt aus dem Kühlschrank verwendet werden.

Ein mögliches Rezept:

60 ml Cold-Brew-Konzentrat

150 ml Milch

120 g Eis

10 ml Vanillesirup.

Alles im Mixer cremig mixen.

Das Ergebnis besitzt einen anderen Charakter als ein Frappé auf Espressobasis.

Frappé mit Espresso Konzentrat

Wer einen kräftigeren espressoähnlichen Geschmack bevorzugt, kann Espresso Konzentrat verwenden.

Ein mögliches Rezept:

50 ml Espresso Konzentrat

170 ml Milch

120 g Eis

optional 10 bis 20 ml Sirup.

Espressoartige Konzentrate können sich besonders gut gegen Milch und Eis behaupten.

Frappé mit selbst gemachtem Kaffeekonzentrat

Auch selbst gemachtes Konzentrat eignet sich hervorragend.

Ein einfaches Konzentrat lässt sich beispielsweise im Verhältnis:

1:5

herstellen.

Dafür werden:

100 g grob gemahlener Kaffee

mit

500 ml Wasser

kombiniert.

Bei einer kalten Extraktion lässt man die Mischung etwa 12 bis 18 Stunden ziehen und filtert sie anschließend gründlich.

Von diesem Konzentrat können anschließend beispielsweise 50 bis 70 ml für einen Frappé verwendet werden.

Frappé mit French-Press-Konzentrat

Besonders einfach lässt sich die Kaffeebasis mit einer French Press vorbereiten.

100 g grob gemahlener Kaffee

500 ml Wasser

etwa 12 bis 18 Stunden Extraktionszeit.

Nach der Extraktion wird der Stempel langsam heruntergedrückt und das Konzentrat in ein separates Gefäß umgefüllt.

Damit steht eine kalte Basis für mehrere Frappés bereit.

Frappé ohne Milch

Kaffeekonzentrat kann auch für einen Frappé ohne Milch verwendet werden.

Ein mögliches Rezept:

60 ml Kaffeekonzentrat

100 ml kaltes Wasser

120 g Eiswürfel

Zucker oder Sirup nach Geschmack.

Alles kräftig mixen.

Das Ergebnis wird leichter und stärker kaffeebetont als die Milchvariante.

Frappé mit Hafermilch

Haferdrink eignet sich sehr gut für einen cremigen Frappé.

Beispielsweise:

60 ml Kaffeekonzentrat

170 ml Haferdrink

120 g Eis

10 ml Vanillesirup.

Alle Zutaten im Mixer fein zerkleinern.

Je nach verwendetem Haferdrink kann das Getränk bereits eine gewisse natürliche Süße besitzen.

Frappé mit Mandelmilch

Auch Mandeldrink kann verwendet werden.

Das Grundrezept bleibt nahezu identisch:

60 ml Kaffeekonzentrat

170 ml Mandeldrink

120 g Eis.

Optional können Vanille- oder Karamellsirup hinzugefügt werden.

Frappé mit Sojamilch

Sojadrink ist ebenfalls geeignet und kann eine relativ cremige Konsistenz erzeugen.

Ein möglicher Ausgangspunkt:

60 ml Konzentrat

160 ml Sojadrink

120 g Eis.

Auch hier lässt sich die Süße individuell einstellen.

Frappé ohne Zucker

Ein Frappé benötigt nicht zwingend Zucker.

Wer Kaffeegeschmack und Milch bevorzugt, kann einfach:

60 ml Kaffeekonzentrat

180 ml Milch

120 g Eis

verwenden.

Alle Zutaten werden miteinander gemixt.

Gerade bei Milch oder Pflanzendrinks mit leichter Eigensüße kann zusätzlicher Zucker vollständig entfallen.

Frappé mit Vanille

Vanille passt besonders gut zu schokoladigen und nussigen Kaffeeröstungen.

Ein einfaches Rezept:

60 ml Kaffeekonzentrat

160 ml Milch

120 g Eis

10 bis 15 ml Vanillesirup.

Alles zusammen mixen.

Für einen stärkeren Vanillegeschmack kann die Sirupmenge erhöht werden.

Karamell-Frappé mit Kaffeekonzentrat

Für einen Karamell-Frappé werden benötigt:

60 ml Kaffeekonzentrat

160 ml Milch

120 g Eis

15 ml Karamellsirup.

Optional kann das Getränk mit Sahne und einer kleinen Menge Karamellsauce serviert werden.

Da Sirup und Karamellsauce zusätzliche Süße mitbringen, sollte die Dosierung schrittweise angepasst werden.

Schoko-Frappé mit Kaffeekonzentrat

Kaffee und Schokolade lassen sich ebenfalls sehr gut kombinieren.

Ein mögliches Rezept:

60 ml Kaffeekonzentrat

160 ml Milch

120 g Eis

10 bis 20 ml Schokoladensirup.

Alternativ kann etwas Kakao verwendet werden.

Bei ungesüßtem Kakao muss eventuell zusätzliche Süße ergänzt werden.

Mocha-Frappé selber machen

Ein Mocha-Frappé verbindet Kaffee und Schokolade.

Ein einfaches Rezept:

60 ml Kaffeekonzentrat

160 ml Milch

120 g Eis

15 ml Schokoladensirup

optional Sahne.

Alles im Mixer fein pürieren.

Gerade eine kräftige Kaffeebasis verhindert, dass der Schokoladengeschmack den Kaffee vollständig überdeckt.

Protein-Frappé mit Kaffeekonzentrat

Kaffeekonzentrat eignet sich auch für einen Protein-Frappé.

Beispielsweise:

50 ml Kaffeekonzentrat

250 ml Proteinshake

100 g Eis.

Alle Zutaten miteinander mixen.

Alternativ können Milch und Proteinpulver separat verwendet werden.

Die Konsistenz hängt dabei stark vom jeweiligen Proteinpulver ab.

Frappé mit Banane

Eine Banane kann gleichzeitig Süße und Cremigkeit liefern.

Ein mögliches Rezept:

50 ml Kaffeekonzentrat

150 ml Milch

eine halbe gefrorene Banane

80 bis 100 g Eis.

Alles im Mixer cremig pürieren.

Durch die Banane wird das Getränk allerdings deutlich sättigender und geschmacklich weniger kaffeebetont.

Frappé mit Eiscreme

Wer einen besonders cremigen Dessert-Frappé möchte, kann Speiseeis verwenden.

Beispielsweise:

50 ml Kaffeekonzentrat

120 ml Milch

100 g Eiswürfel

eine Kugel Vanilleeis.

Alles im Mixer pürieren.

Dadurch steigen allerdings Zucker- und Kaloriengehalt deutlich.

Wie bekommt man einen Frappé besonders cremig?

Die Konsistenz wird hauptsächlich durch das Verhältnis aus Flüssigkeit und Eis bestimmt.

Mehr Flüssigkeit macht den Frappé dünner.

Mehr Eis macht ihn zunächst dickflüssiger.

Zu viel Eis kann allerdings dazu führen, dass das Getränk eher körnig beziehungsweise wässrig als cremig wird.

Ein guter Ausgangspunkt ist:

200 bis 220 ml Flüssigkeit

auf

ungefähr 120 g Eis.

Warum wird mein Frappé zu flüssig?

Häufig wurde zu viel Flüssigkeit oder zu wenig Eis verwendet.

Angenommen:

60 ml Konzentrat

250 ml Milch

und nur

50 g Eis

werden verwendet.

Dann entsteht eher ein kalter Milchkaffee als ein cremiger Frappé.

Die Milchmenge kann reduziert oder die Eismenge erhöht werden.

Warum wird mein Frappé zu fest?

Zu viel Eis kann dazu führen, dass die Mischung kaum noch fließt.

In diesem Fall einfach etwas:

Milch

Wasser

oder Kaffeekonzentrat

hinzufügen.

Dabei sollte schrittweise gearbeitet werden.

Bereits 20 bis 30 ml zusätzliche Flüssigkeit können die Konsistenz deutlich verändern.

Warum schmeckt mein Frappé zu wenig nach Kaffee?

Das ist bei Frappés ein häufiges Problem.

Milch, Eis und Sirup können den Kaffeegeschmack stark abschwächen.

Hier zeigt sich der Vorteil von Kaffeekonzentrat.

Statt mehr normalen Kaffee hinzuzufügen, kann die Konzentratmenge erhöht werden.

Beispielsweise von:

40 ml

auf

60 ml.

Reicht das noch nicht aus, können 70 oder 80 ml getestet werden.

Dabei sollte jedoch der steigende Koffeingehalt berücksichtigt werden.

Warum schmeckt der Frappé bitter?

Mögliche Ursachen sind:

sehr dunkle Röstung

zu hohe Konzentratmenge

bitteres beziehungsweise überextrahiertes Konzentrat

oder zu wenig Milch.

Zunächst kann etwas mehr Milch hinzugefügt werden.

Auch eine kleine Menge Süße kann starke Bitternoten ausgleichen.

Wenn bereits das Konzentrat selbst unangenehm bitter schmeckt, sollte allerdings dessen Rezept angepasst werden.

Kann man normalen Kaffee statt Kaffeekonzentrat verwenden?

Ja.

Allerdings besitzt normaler Kaffee einen höheren Wasseranteil.

Dadurch kann der Frappé dünner werden.

Außerdem wird häufig mehr Kaffee benötigt, um dieselbe geschmackliche Intensität zu erreichen.

Wer beispielsweise 150 ml Filterkaffee statt 60 ml Konzentrat verwendet, bringt 90 ml zusätzliche Flüssigkeit ins Getränk.

Das muss beim Verhältnis von Milch und Eis berücksichtigt werden.

Kann man Espresso verwenden?

Ja.

Frischer Espresso eignet sich hervorragend für Frappé.

Allerdings ist er nach der Zubereitung heiß.

Wird heißer Espresso direkt mit Eis gemixt, schmilzt ein Teil der Eiswürfel sofort.

Das Getränk kann dadurch dünner werden.

Kaffeekonzentrat aus dem Kühlschrank besitzt hier einen praktischen Vorteil.

Kaffeekonzentrat vs. Espresso für Frappé

Eigenschaft

Kaffeekonzentrat

Frischer Espresso

Temperatur

bereits kalt möglich

zunächst heiß

Vorbereitung

bereits fertig

frisch zubereiten

Kaffeemaschine beim Servieren

nicht nötig

notwendig

Zubereitungszeit

sehr kurz

etwas länger

Kaffeegeschmack

abhängig vom Konzentrat

klassischer Espresso

Eis schmilzt sofort

kaum

stärker

Für mehrere Frappés

sehr praktisch

mehrere Bezüge nötig

Dosierung

sehr flexibel

über Anzahl der Shots

Vorrat möglich

Ja

nur eingeschränkt sinnvoll

Für maximal frisches Espressoaroma ist Espresso interessant.

Für Geschwindigkeit und einfache Vorbereitung besitzt Kaffeekonzentrat Vorteile.

Kaffeekonzentrat vs. Instantkaffee für Frappé

Der klassische griechische Frappé wird mit löslichem Kaffee hergestellt.

Instantkaffee besitzt dabei einen besonderen Vorteil:

Beim Aufschlagen mit Wasser kann ein charakteristischer stabiler Kaffeeschaum entstehen.

Ein gemixter Frappé mit Kaffeekonzentrat ist deshalb nicht identisch mit einem traditionellen griechischen Frappé.

Kaffeekonzentrat eignet sich vielmehr für einen cremigen, modernen Coffee-Frappé.

Braucht man einen Mixer?

Für einen Frappé mit zerkleinertem Eis ist ein geeigneter Mixer die einfachste Lösung.

Wichtig ist, dass das Gerät laut Hersteller für Eiswürfel geeignet ist.

Nicht jeder kleine Mixer oder Milchaufschäumer kann Eis zerkleinern.

Wer keinen geeigneten Mixer besitzt, kann stattdessen Eiswürfel im Glas verwenden und Kaffee, Milch und Süße separat aufschäumen beziehungsweise vermischen.

Das Ergebnis besitzt dann allerdings eine andere Konsistenz.

Kann man einen Milchaufschäumer verwenden?

Für die klassische gemixte Variante mit Eiswürfeln ist ein Milchaufschäumer nicht geeignet.

Er kann aber genutzt werden, um:

Kaffeekonzentrat

Milch

und gegebenenfalls Zucker

aufzuschäumen.

Anschließend wird die Mischung über Eis gegossen.

So entsteht eine einfache Alternative ohne Standmixer.

Frappé ohne Mixer selber machen

Auch ohne Mixer ist ein kaltes Kaffeegetränk möglich.

Dafür werden beispielsweise:

60 ml Kaffeekonzentrat

150 ml Milch

Sirup nach Geschmack

in einen geeigneten verschließbaren Shaker gegeben.

Kräftig schütteln.

Anschließend über ein Glas mit Eis gießen.

Das Eis bleibt dabei ganz.

Die Konsistenz unterscheidet sich deshalb von einem im Mixer zerkleinerten Frappé.

Kaffee-Eiswürfel für einen intensiveren Frappé

Eine besonders interessante Möglichkeit sind Kaffee-Eiswürfel.

Dafür wird Kaffeekonzentrat oder verdünnter Kaffee in einem Eiswürfelbehälter eingefroren.

Anschließend werden die Kaffee-Eiswürfel anstelle normaler Eiswürfel verwendet.

Der Vorteil:

Beim Schmelzen gelangt kein zusätzliches Wasser ins Getränk.

Der Frappé behält dadurch einen intensiveren Kaffeegeschmack.

Muss das Kaffeekonzentrat vorher gekühlt werden?

Für einen kalten Frappé ist gekühltes Konzentrat ideal.

Je kälter die Ausgangszutaten sind, desto weniger Eis schmilzt beim Mixen.

Dadurch lässt sich eine dickere Konsistenz erzielen.

Neben dem Konzentrat sollte deshalb auch die Milch möglichst direkt aus dem Kühlschrank kommen.

Kann man einen Frappé vorbereiten?

Das Kaffeekonzentrat kann sehr gut vorbereitet werden.

Der komplette Frappé sollte dagegen möglichst frisch gemixt werden.

Nach längerer Standzeit:

schmilzt das Eis

das Getränk wird dünner

Schaum kann zusammenfallen

und die einzelnen Bestandteile können sich trennen.

Deshalb ist es sinnvoller, nur die Kaffeebasis vorzubereiten und den eigentlichen Frappé unmittelbar vor dem Trinken zu mixen.

Wie viel Koffein hat ein Frappé mit Kaffeekonzentrat?

Das lässt sich ohne die Angaben des verwendeten Konzentrats nicht pauschal bestimmen.

Entscheidend sind:

Koffeingehalt des Konzentrats

und

verwendete Konzentratmenge.

Angenommen, ein Konzentrat enthält hypothetisch:

200 mg Koffein pro 100 ml.

Bei 60 ml wären das:

200 × 60 ÷ 100 = 120 mg Koffein.

Der Frappé würde in diesem Rechenbeispiel etwa 120 mg Koffein aus dem Kaffee enthalten.

Milch, Wasser und Eis verändern die absolute Koffeinmenge nicht.

Macht mehr Eis den Frappé koffeinärmer?

Die Koffeinkonzentration pro Milliliter kann durch schmelzendes Eis sinken.

Die gesamte Koffeinmenge bleibt jedoch unverändert.

Enthalten 60 ml Konzentrat beispielsweise 100 mg Koffein, bleiben diese 100 mg auch nach Zugabe von Milch und Eis im Getränk.

Wie viele Kalorien hat ein Frappé mit Kaffeekonzentrat?

Das hängt fast vollständig von den weiteren Zutaten ab.

Reines ungesüßtes Kaffeekonzentrat ist sehr kalorienarm.

Eiswürfel und Wasser liefern keine relevanten Kalorien.

Milch, Pflanzendrinks, Zucker, Sirup, Sahne und Speiseeis bestimmen deshalb den größten Teil der Energiedichte.

Kalorienbeispiel für einen einfachen Frappé

Angenommen, verwendet werden:

60 ml ungesüßtes Kaffeekonzentrat

150 ml Milch mit 47 kcal pro 100 ml

120 g Eis.

Allein die Milch liefert:

150 × 47 ÷ 100 = 70,5 kcal.

Hinzu kommen nur wenige Kalorien aus dem schwarzen Kaffee.

Das Getränk liegt damit ohne zusätzlichen Zucker oder Sirup grob in einer Größenordnung von etwas mehr als 70 kcal.

Die tatsächlichen Werte hängen von den verwendeten Produkten ab.

Was macht Sirup mit den Kalorien?

Sirup kann den Kaloriengehalt deutlich erhöhen.

Wie stark, hängt vom jeweiligen Produkt und der Dosierung ab.

Deshalb sollte bei einer genauen Berechnung immer die Nährwertangabe auf der Flasche verwendet werden.

Zuckerfreie Sirupe können eine Alternative sein, wenn hauptsächlich zusätzliche Süße und Aroma gewünscht werden.

Frappé oder Iced Latte – was ist der Unterschied?

Ein Iced Latte besteht typischerweise aus:

Kaffeebasis

Milch

und Eiswürfeln.

Die Eiswürfel bleiben normalerweise ganz.

Beim modernen gemixten Frappé werden die Zutaten dagegen häufig gemeinsam im Mixer zerkleinert.

Dadurch entsteht eine dickere, teilweise slushartige beziehungsweise cremige Konsistenz.

Frappé oder Iced Coffee?

Iced Coffee ist ein sehr breiter Begriff für kalten beziehungsweise auf Eis servierten Kaffee.

Ein Frappé ist dagegen stärker durch seine aufgeschäumte oder gemixte Konsistenz geprägt.

Mit demselben Kaffeekonzentrat können deshalb beide Getränke hergestellt werden.

Für einen Iced Coffee:

Konzentrat + Wasser + Eis.

Für einen Frappé:

Konzentrat + Milch oder Wasser + Eis im Mixer.

Welche Variante eignet sich am besten?

Wunsch

Empfehlung

möglichst einfach

Konzentrat + Milch + Eis

besonders kaffeestark

mehr Kaffeekonzentrat

besonders cremig

Milch + ausreichend Eis

kalorienarm

Wasser oder kalorienärmere Milchalternative, ohne Sirup

süß

Vanille- oder Karamellsirup

schokoladig

Schokoladensirup oder Kakao

proteinreich

Proteinshake oder Proteinpulver

ohne Milch

Wasser + Konzentrat + Eis

vegan

Pflanzendrink

möglichst wenig Verwässerung

Kaffee-Eiswürfel

Häufige Fehler beim Frappé mit Kaffeekonzentrat

Zu viel Milch

Dadurch kann der Kaffeegeschmack vollständig in den Hintergrund treten.

Zu wenig Eis

Dann entsteht eher ein kalter Milchkaffee als ein cremiger Frappé.

Zu viel Eis

Das Getränk kann sehr fest oder nach dem Schmelzen wässrig werden.

Zu wenig Kaffeekonzentrat

Milch, Eis und Sirup schwächen die wahrgenommene Kaffeeintensität erheblich ab.

Zu viel Sirup

Der Frappé schmeckt schnell hauptsächlich nach Zucker beziehungsweise Aroma statt nach Kaffee.

Warmes Konzentrat verwenden

Dadurch schmilzt beim Mixen mehr Eis.

Frappé lange stehen lassen

Das Eis schmilzt und die cremige Konsistenz geht verloren.

Das einfachste Rezept für Anfänger

Wer zum ersten Mal einen Frappé mit Kaffeekonzentrat zubereitet, kann mit diesem Rezept starten:

60 ml Kaffeekonzentrat

150 ml kalte Milch

120 g Eiswürfel

optional:

10 ml Vanillesirup

Alles in einen für Eis geeigneten Mixer geben.

Etwa 20 bis 40 Sekunden mixen.

In ein Glas füllen.

Probieren.

Ist der Frappé zu schwach, beim nächsten Mal mehr Konzentrat verwenden.

Ist er zu kräftig, etwas mehr Milch verwenden.

Ist er zu dünn, etwas mehr Eis verwenden.

So lässt sich das Rezept sehr einfach an den eigenen Geschmack anpassen.

Analyse

Bei einem Frappé treffen mehrere Faktoren aufeinander, die normalen Kaffee schnell verdünnen.

Es werden Milch beziehungsweise Wasser und relativ große Mengen Eis verwendet.

Beim Mixen wird das Eis zerkleinert und beginnt unmittelbar zu schmelzen.

Normaler Filterkaffee bringt zusätzlich bereits viel Wasser ins Getränk.

Kaffeekonzentrat löst dieses Problem.

Statt beispielsweise 150 ml normalen Kaffee zu verwenden, können möglicherweise bereits 50 bis 60 ml Konzentrat ausreichend Kaffeegeschmack liefern.

Dadurch bleibt mehr Spielraum für Milch und Eis.

Besonders deutlich wird der Vorteil bei einem großen Milch-Frappé.

Ein Verhältnis wie:

60 ml Kaffeekonzentrat + 150 ml Milch + 120 g Eis

liefert eine intensive Kaffeebasis, ohne dass das Getränk bereits vor dem Eis mit großen Mengen Wasser verdünnt wird.

Noch besser lässt sich das Problem mit Kaffee-Eiswürfeln lösen.

Wird das Konzentrat beziehungsweise Kaffee eingefroren, besteht auch das Eis teilweise aus Kaffee. Beim Schmelzen wird der Frappé dadurch nicht zunehmend wässrig.

Für den klassischen griechischen Café Frappé bleibt Instantkaffee allerdings die authentischere Basis.

Wer dagegen einen modernen cremigen Coffee-Frappé wie aus einem Café herstellen möchte, ist mit Kaffeekonzentrat sehr gut aufgestellt.

Fazit

Kaffeekonzentrat ist eine besonders praktische Basis für selbst gemachten Frappé.

Das einfachste Grundrezept besteht aus:

60 ml Kaffeekonzentrat

150 ml kalter Milch

120 g Eiswürfeln.

Alle Zutaten werden in einem für Eis geeigneten Mixer etwa 20 bis 40 Sekunden zerkleinert, bis eine cremige Konsistenz entsteht.

Anschließend kann das Rezept nahezu beliebig erweitert werden.

Vanillesirup ergibt einen Vanille-Frappé.

Karamellsirup einen Karamell-Frappé.

Schokolade verwandelt das Getränk in einen Mocha-Frappé.

Proteinshake macht daraus einen Protein-Frappé.

Wer möglichst wenige Kalorien möchte, verzichtet dagegen auf Zucker, Sirup und Sahne.

Der größte Vorteil des Kaffeekonzentrats liegt in seiner Intensität. Es wird nur eine relativ kleine Flüssigkeitsmenge benötigt, sodass Milch und Eis den Kaffeegeschmack weniger stark verwässern.

Wer regelmäßig Frappé, Iced Latte oder Iced Coffee trinkt, kann deshalb eine kleine Flasche Kaffeekonzentrat vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Die eigentliche Zubereitung des Frappés dauert anschließend nur noch wenige Minuten.

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