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De’Longhi Magnifica S27. Sept. 2026 12 Min. Lesezeit

Wie gut ist der Milchschaum der De’Longhi Magnifica S?

Der Milchschaum der De’Longhi Magnifica S ECAM 22.110.B kann für Cappuccino und Latte Macchiato sehr gut werden, erfordert aber etwas Übung. Die Maschine besitzt kein automatisches Milchsystem, sondern eine manuelle Cappuccino-Dampfdüse.

Wie gut ist der Milchschaum der De’Longhi Magnifica S?

Der Milchschaum der De’Longhi Magnifica S ECAM 22.110.B kann für Cappuccino und Latte Macchiato sehr gut werden, erfordert aber etwas Übung. Die Maschine besitzt kein automatisches Milchsystem, sondern eine manuelle Cappuccino-Dampfdüse. Damit lässt sich cremiger und relativ feinporiger Milchschaum erzeugen. Die Qualität hängt allerdings stärker von der verwendeten Milch und der eigenen Aufschäumtechnik ab als bei einem automatischen Milchsystem.

Für ein gutes Ergebnis würden wir mit folgenden Bedingungen starten:

Einstellung

Empfehlung

Milch

möglichst kalt

Milchmenge

ca. 100–150 ml

Milchkännchen

ca. 300–350 ml

Zieltemperatur

ca. 60–65 °C

Aufschäumen

zuerst Luft einarbeiten, dann Milch rollen lassen

Vollmilch

sehr gut geeignet

Barista-Hafermilch

gut bis sehr gut geeignet

Cappuccino

sehr gut möglich

Latte Macchiato

sehr gut möglich

Latte Art

eingeschränkt möglich

Entscheidend ist, nicht einfach möglichst viel Schaum zu produzieren.

Guter Milchschaum sollte:

cremig, feinporig und möglichst gleichmäßig

sein.

Welches Milchsystem hat die Magnifica S?

Die Magnifica S ECAM 22.110.B besitzt eine:

manuelle Cappuccino-Dampfdüse.

Es gibt keinen separaten Milchbehälter, aus dem die Maschine automatisch Milch ansaugt.

Das bedeutet:

Die Maschine erzeugt Dampf.

Der Nutzer hält die Dampfdüse selbst in die Milch und bestimmt:

  • wie viel Luft eingearbeitet wird

  • wie lange aufgeschäumt wird

  • wie heiß die Milch wird

  • wie viel Schaum entsteht

Das bietet mehr Kontrolle, erfordert aber etwas Übung.

Wie gut wird der Milchschaum?

Für einen günstigen beziehungsweise klassischen Kaffeevollautomaten finden wir die Milchschaumqualität gut.

Mit etwas Erfahrung lässt sich Schaum herstellen, der:

  • cremig

  • relativ feinporig

  • stabil

  • angenehm im Mundgefühl

ist.

Für einen normalen:

Cappuccino

oder:

Latte Macchiato

reicht die Dampfdüse problemlos aus.

Wer allerdings perfekten Mikroschaum für anspruchsvolle Latte Art erwartet, stößt schneller an die Grenzen des Systems.

Ist der Milchschaum feinporig?

Das hängt stark von der Technik ab.

Wer die Dampfdüse einfach sehr weit an die Oberfläche hält und möglichst viel Luft einzieht, bekommt schnell:

große Luftblasen.

Das ist zwar Schaum, aber nicht unbedingt guter Milchschaum.

Besser ist eine feinere Struktur.

Die Oberfläche sollte möglichst:

glatt und cremig

wirken.

Große sichtbare Blasen sollten kaum vorhanden sein.

Wie bekommt man feinporigen Milchschaum?

Beim manuellen Aufschäumen gibt es vereinfacht zwei Phasen.

Phase 1: Luft einarbeiten

Zu Beginn befindet sich die Dampfdüse relativ nah an der Milchoberfläche.

Dadurch wird kontrolliert Luft eingezogen.

Das Volumen der Milch nimmt zu.

Phase 2: Milch rollen lassen

Anschließend sollte die Düse etwas tiefer positioniert werden.

Die Milch sollte im Kännchen möglichst gleichmäßig zirkulieren.

Dadurch werden größere Luftblasen stärker in die Milch eingearbeitet.

Das Ergebnis wird:

cremiger und gleichmäßiger.

Warum bekomme ich nur groben Schaum?

Grober Milchschaum entsteht häufig durch:

  • zu viel eingearbeitete Luft

  • falsche Position der Dampfdüse

  • zu warme Ausgangsmilch

  • ungeeignete Milch

  • zu langes Aufschäumen

  • fehlende Zirkulation im Milchkännchen

Besonders häufig wird einfach:

zu viel Luft

eingearbeitet.

Mehr Volumen bedeutet nicht automatisch bessere Qualität.

Wie sieht guter Milchschaum aus?

Guter Milchschaum sollte nicht wie:

Badeschaum

aussehen.

Viele große Blasen sind kein Qualitätsmerkmal.

Besser ist eine Oberfläche, die fast:

glänzend und cremig

wirkt.

Die Milch und der Schaum sollten möglichst stark miteinander verbunden sein.

Gerade für Cappuccino ergibt das ein deutlich angenehmeres Mundgefühl.

Welche Milch eignet sich am besten?

Für die ersten Versuche würden wir:

kalte Vollmilch

verwenden.

Sie lässt sich normalerweise unkompliziert verarbeiten und ergibt ein cremiges Mundgefühl.

Danach kann man problemlos andere Milchsorten ausprobieren.

Ist Vollmilch besser für Milchschaum?

Vollmilch ist für viele Nutzer eine sehr gute Wahl.

Der höhere Fettanteil sorgt vor allem für:

Cremigkeit und Geschmack.

Für die eigentliche Schaumbildung spielt allerdings der:

Eiweißgehalt

eine wichtige Rolle.

Deshalb bedeutet mehr Fett nicht automatisch:

mehr Schaum.

Vollmilch kann aber besonders cremigen Milchschaum ergeben.

Funktioniert fettarme Milch?

Ja.

Auch fettarme Milch kann sehr gut aufschäumen.

Teilweise lässt sich damit sogar relativ viel Schaum erzeugen.

Das Mundgefühl kann allerdings weniger cremig sein als bei Vollmilch.

Wer vor allem:

sehr cremigen Cappuccino

möchte, kann zunächst Vollmilch testen.

Kann man Hafermilch aufschäumen?

Ja.

Hafermilch kann mit der Magnifica S ebenfalls aufgeschäumt werden.

Wir würden allerdings bevorzugt:

Barista-Hafermilch

verwenden.

Diese Produkte sind speziell dafür entwickelt, beim Aufschäumen eine stabilere und cremigere Struktur zu erzeugen.

Normale Hafermilch kann ebenfalls funktionieren, das Ergebnis ist aber stärker vom jeweiligen Produkt abhängig.

Welche Pflanzenmilch funktioniert am besten?

Das lässt sich nicht pauschal für jede Marke beantworten.

Grundsätzlich können funktionieren:

Pflanzenmilch

Eignung

Barista-Hafermilch

sehr gut

Barista-Sojamilch

sehr gut

normale Hafermilch

mittel bis gut

Sojamilch

gut

Mandelmilch

stark produktabhängig

Erbsenmilch

gut bis sehr gut, je nach Produkt

Entscheidend ist die Zusammensetzung.

Produkte mit der Bezeichnung:

Barista

sind normalerweise einfacher aufzuschäumen.

Muss die Milch kalt sein?

Wir empfehlen:

kalte Milch direkt aus dem Kühlschrank.

Das hat einen einfachen Vorteil.

Je kälter die Milch am Anfang ist, desto mehr Zeit bleibt, um:

Luft einzuarbeiten

und:

die Milchstruktur zu verbessern

bevor die gewünschte Endtemperatur erreicht wird.

Gerade für Anfänger macht das die Zubereitung leichter.

Wie heiß sollte Milchschaum werden?

Als Orientierung würden wir ungefähr:

60–65 °C

anstreben.

Die Milch ist dann deutlich heiß, aber noch nicht unnötig überhitzt.

Wer die Milch deutlich stärker erhitzt, riskiert:

  • schlechteren Geschmack

  • veränderte Süße

  • unangenehmes Mundgefühl

Die Milch sollte nicht gekocht werden.

Braucht man ein Thermometer?

Nicht zwingend.

Mit etwas Erfahrung kann man die Temperatur über das Milchkännchen abschätzen.

Gerade am Anfang finden wir ein:

Milchthermometer

aber sehr hilfreich.

Dann kann man gezielt ungefähr bei:

60–65 °C

aufhören.

So lässt sich leichter nachvollziehen, welche Temperatur geschmacklich am besten funktioniert.

Welches Milchkännchen eignet sich?

Für einen Cappuccino würden wir ein:

300–350-ml-Edelstahlkännchen

verwenden.

Darin lassen sich ungefähr:

100–150 ml Milch

gut aufschäumen.

Das Kännchen sollte nicht komplett gefüllt werden.

Die Milch benötigt Platz, weil ihr Volumen beim Aufschäumen zunimmt.

Warum Edelstahl?

Edelstahl hat mehrere Vorteile.

Das Material ist:

  • robust

  • einfach zu reinigen

  • gut für Milch geeignet

Außerdem spürt man die steigende Temperatur relativ schnell mit der Hand.

Das erleichtert nach etwas Übung das Aufschäumen ohne Thermometer.

Wie viel Milch sollte ins Kännchen?

Für einen einzelnen Cappuccino:

ca. 100–150 ml.

Für Latte Macchiato:

ca. 150–200 ml.

Dabei muss das verwendete Kännchen ausreichend groß sein.

Zu viel Milch in einem kleinen Kännchen erschwert die Zirkulation und kann dazu führen, dass Milch beim Aufschäumen überläuft.

Wie lange dauert Milchaufschäumen?

Je nach Milchmenge und gewünschtem Ergebnis dauert das Aufschäumen normalerweise nur:

einige Dutzend Sekunden.

Dazu kommt allerdings die Zeit, die die Magnifica S benötigt, um auf Dampftemperatur zu kommen.

Ein kompletter Cappuccino benötigt deshalb ungefähr:

2–3 Minuten

inklusive Espresso, Aufschäumen und kurzer Reinigung.

Hat die Magnifica S genug Dampfleistung?

Für einen oder zwei Cappuccino reicht die Dampfleistung gut aus.

Die Maschine ist allerdings kein professioneller Gastro-Siebträger.

Wer nacheinander große Mengen Milch aufschäumen möchte, merkt den Unterschied.

Für den typischen Haushalt mit:

einem oder zwei Milchgetränken

ist die Leistung ausreichend.

Milchschaum für Cappuccino

Hier spielt die Dampfdüse ihre Stärke aus.

Für Cappuccino benötigt man:

cremige Milch mit einer guten Schaumschicht.

Das lässt sich mit der Magnifica S gut herstellen.

Wir würden etwa:

100–150 ml Milch

verwenden.

Dazu einen kräftigen Espresso mit:

30–40 ml.

Milchschaum für Latte Macchiato

Auch Latte Macchiato funktioniert gut.

Hier kann etwas mehr Schaum erzeugt werden.

Als Ausgangspunkt:

150–200 ml Milch

plus:

30–40 ml Espresso.

Für die typische Schichtung kann die aufgeschäumte Milch zunächst kurz im Glas stehen.

Danach wird der Espresso langsam hinzugegeben.

Milchschaum für Flat White

Flat White ist anspruchsvoller.

Hier möchte man normalerweise keinen großen festen Schaumberg.

Gesucht ist eher:

sehr feiner Mikroschaum.

Das kann mit der Magnifica S funktionieren, benötigt aber mehr Übung.

Für Nutzer, die hauptsächlich Flat White und Latte Art machen möchten, würden wir eine Maschine mit leistungsfähigerer Dampflanze bevorzugen.

Kann die Magnifica S Mikroschaum?

Bis zu einem gewissen Grad:

ja.

Man kann relativ feinporigen und cremigen Schaum erzeugen.

Allerdings ist die Dampfdüse nicht auf demselben Niveau wie die Dampflanze einer guten Siebträgermaschine.

Deshalb würden wir unterscheiden:

Cappuccino-Schaum → gut bis sehr gut

Latte-Macchiato-Schaum → gut bis sehr gut

perfekter Mikroschaum → schwieriger

anspruchsvolle Latte Art → eingeschränkt

Kann man Latte Art machen?

Grundsätzlich kann man es versuchen.

Für einfache:

Herzen

oder ähnliche Formen kann das mit guter Technik funktionieren.

Aber die Magnifica S wäre nicht unsere erste Wahl, wenn Latte Art ein wichtiges Kaufkriterium ist.

Dafür benötigt man besonders gleichmäßigen:

Mikroschaum.

Eine leistungsfähige Dampflanze bietet dafür mehr Kontrolle.

Magnifica S vs. automatischer Milchaufschäumer

Magnifica S Dampfdüse

Automatisches Milchsystem

manuelle Kontrolle

automatische Zubereitung

Übung notwendig

kaum Übung notwendig

Konsistenz selbst steuerbar

reproduzierbares Ergebnis

Milchtemperatur selbst steuerbar

automatisch geregelt

einfache Technik

komplexeres Milchsystem

nach Nutzung Düse reinigen

Milchleitungen/System reinigen

Latte Art begrenzt möglich

häufig wenig manuelle Kontrolle

Automatisch bedeutet also nicht zwangsläufig:

bessere Schaumqualität.

Es bedeutet vor allem:

mehr Komfort.

Kann manueller Milchschaum besser sein als automatischer?

Durchaus.

Wer die Technik beherrscht, kann die Milch genau nach den eigenen Vorstellungen aufschäumen.

Man kann beispielsweise bestimmen:

wenig Schaum für Flat White

oder:

mehr Schaum für Cappuccino.

Automatische Systeme liefern dagegen häufig eine relativ konstante voreingestellte Struktur.

Das ist komfortabel, aber weniger flexibel.

Magnifica S vs. Siebträger-Dampflanze

Hier liegt der größte Qualitätsunterschied.

Magnifica S

Guter Siebträger

gute Dampfleistung für Haushalt

stärkere Dampfleistung

Cappuccino gut möglich

Cappuccino sehr gut möglich

Mikroschaum möglich, aber anspruchsvoller

Mikroschaum einfacher kontrollierbar

Latte Art eingeschränkt

sehr gut möglich

Espresso automatisch

Espresso manuell

einfacher Einstieg

mehr Erfahrung erforderlich

Für normalen Cappuccino braucht man deshalb nicht zwingend einen Siebträger.

Für ambitionierte Latte Art sieht es anders aus.

Warum ist mein Milchschaum sofort wieder weg?

Das kann an:

  • ungeeigneter Milch

  • zu hoher Milchtemperatur

  • zu groben Luftblasen

  • falscher Aufschäumtechnik

liegen.

Versuche zunächst:

kalte Vollmilch

oder:

Barista-Hafermilch.

Arbeite nur am Anfang Luft ein und lasse die Milch danach stärker zirkulieren.

Warum trennt sich Milch und Schaum?

Eine gewisse Trennung ist normal.

Wenn allerdings oben eine sehr feste Schaumschicht sitzt und darunter nur heiße flüssige Milch bleibt, wurde möglicherweise zu grob aufgeschäumt.

Das Ziel sollte eine stärker verbundene:

cremige Milch-Schaum-Struktur

sein.

Nach dem Aufschäumen kann man das Kännchen leicht:

schwenken.

Das hilft, Milch und Schaum zusammenzuhalten.

Warum klopft man das Milchkännchen auf die Arbeitsplatte?

Nach dem Aufschäumen sieht man manchmal noch einzelne größere Blasen.

Ein leichtes:

Klopfen des Kännchens

auf die Arbeitsfläche kann größere Blasen lösen.

Anschließend das Kännchen:

kreisförmig schwenken.

Dadurch wird die Milch wieder gleichmäßiger.

Nicht aggressiv auf die Arbeitsplatte schlagen.

Ein leichtes Klopfen reicht.

Die richtige Technik in 7 Schritten

1. Kalte Milch verwenden

Direkt aus dem Kühlschrank.

2. Kännchen nicht zu voll machen

Für einen Cappuccino etwa:

100–150 ml Milch.

3. Dampffunktion starten

Warten, bis die Maschine bereit ist.

4. Kondenswasser kurz ablassen

Vor dem Aufschäumen kurz Dampf ausgeben.

5. Luft einarbeiten

Düse nahe an der Oberfläche halten.

6. Milch zirkulieren lassen

Düse anschließend etwas tiefer positionieren.

7. Bei ungefähr 60–65 °C stoppen

Danach Düse sofort reinigen.

Dampfdüse nach jedem Aufschäumen reinigen

Das ist besonders wichtig.

Milchreste trocknen schnell an.

Nach jedem Gebrauch:

Düse außen abwischen

und:

kurz Dampf ausgeben.

Zusätzlich sollte die Düse regelmäßig gründlich gereinigt werden.

Das ist sowohl für:

Hygiene

als auch:

Dampfleistung

wichtig.

Kann eine verschmutzte Dampfdüse schlechteren Schaum verursachen?

Ja.

Wenn Öffnungen teilweise durch Milchreste blockiert sind, kann sich die Dampfleistung verändern.

Wenn der Milchschaum plötzlich schlechter wird, obwohl:

gleiche Milch

und:

gleiche Technik

verwendet werden, sollte deshalb die Dampfdüse kontrolliert werden.

Die häufigsten Fehler beim Milchaufschäumen

Milch ist zu warm

Lösung:

kalte Milch verwenden.

Zu viel Luft

Lösung:

nur am Anfang Luft einarbeiten.

Große Blasen

Lösung:

Düse besser positionieren und Milch zirkulieren lassen.

Schaum zu fest

Lösung:

weniger Luft einarbeiten.

Schaum zu flüssig

Lösung:

etwas länger Luft einarbeiten.

Milch schmeckt gekocht

Lösung:

früher stoppen.

Schaum wird plötzlich schlechter

Lösung:

Dampfdüse reinigen und Milch überprüfen.

Welche Milchschaumqualität würden wir erwarten?

Für die Preisklasse und das Konzept der Magnifica S würden wir die Ergebnisse folgendermaßen einordnen:

Anwendung

Milchschaum

Cappuccino

sehr gut geeignet

Latte Macchiato

sehr gut geeignet

Milchkaffee

sehr gut geeignet

heiße Milch

sehr gut geeignet

Flat White

gut mit Übung

Mikroschaum

gut mit Übung

Latte Art

eingeschränkt

Die größte Stärke liegt eindeutig bei klassischen:

Cappuccino- und Latte-Macchiato-Getränken.

Für wen reicht die Dampfdüse vollkommen aus?

Für Nutzer, die:

gelegentlich Cappuccino

Latte Macchiato

oder:

Milchkaffee

trinken.

Auch ein Cappuccino pro Tag ist aus unserer Sicht problemlos.

Die zusätzliche Arbeit hält sich in Grenzen.

Wann würden wir ein automatisches Milchsystem bevorzugen?

Wenn jeden Tag mehrere Personen:

Cappuccino

Latte Macchiato

und andere Milchgetränke trinken.

Dann wird das manuelle Aufschäumen irgendwann zeitaufwendig.

Ein automatisches Milchsystem bietet hier mehr Komfort.

Wann würden wir einen Siebträger bevorzugen?

Wenn die höchste Priorität auf:

Mikroschaum

Latte Art

und:

maximaler Kontrolle

liegt.

Dann bietet eine leistungsfähige Dampflanze mehr Möglichkeiten.

Dafür ist der gesamte Zubereitungsprozess deutlich manueller.

Analyse: Wie gut ist der Milchschaum wirklich?

Die manuelle Dampfdüse ist gleichzeitig:

Stärke und Schwäche

der Magnifica S.

Der Nachteil:

Sie produziert nicht automatisch auf Knopfdruck perfekten Milchschaum.

Der Vorteil:

Man kann selbst bestimmen, welche Konsistenz entstehen soll.

Mit:

kalter Milch

einem kleinen Edelstahlkännchen

richtiger Düsenposition

und:

etwas Übung

lässt sich ein sehr ordentlicher cremiger Milchschaum herstellen.

Für klassischen Cappuccino und Latte Macchiato würden wir die Qualität als vollkommen ausreichend ansehen.

Die Grenze wird dort sichtbar, wo sehr feiner Mikroschaum und reproduzierbare Latte-Art-Qualität verlangt werden.

Hier kann eine professionelle Dampflanze mehr.

Für den normalen Haushalt dürfte dieser Unterschied allerdings wesentlich weniger relevant sein als der zusätzliche Komfort eines automatischen Systems.

Fazit: Wie gut ist der Milchschaum der De’Longhi Magnifica S?

Der Milchschaum der De’Longhi Magnifica S kann gut bis sehr gut werden. Die ECAM 22.110.B besitzt eine manuelle Cappuccino-Dampfdüse, mit der sich cremiger und relativ feinporiger Milchschaum herstellen lässt.

Für die besten Ergebnisse empfehlen wir:

Faktor

Empfehlung

Milch

kalt

Vollmilch

sehr gut geeignet

Pflanzenmilch

Barista-Version bevorzugen

Milchmenge

100–150 ml für Cappuccino

Temperatur

ca. 60–65 °C

Kännchen

ca. 300–350 ml Edelstahl

Technik

erst Luft einarbeiten, dann rollen lassen

Für:

Cappuccino und Latte Macchiato

ist die Dampfdüse sehr gut geeignet.

Wer dagegen perfekten Mikroschaum für anspruchsvolle Latte Art möchte, wird mit einer leistungsfähigen Siebträger-Dampflanze mehr Kontrolle haben.

Der wichtigste Faktor bei der Magnifica S ist die eigene Technik. Wer einfach möglichst viel Luft in die Milch bläst, bekommt großen, groben Schaum. Wer dagegen nur kurz Luft einarbeitet und die Milch anschließend gleichmäßig zirkulieren lässt, kann eine wesentlich feinere und cremigere Konsistenz erreichen.

Für den normalen Einsatz zu Hause würden wir deshalb sagen:

Die Milchschaumqualität der Magnifica S ist für Cappuccino und Latte Macchiato absolut ausreichend und kann mit etwas Übung überraschend gut werden.

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